karma

KARMA OHNE ANGST VERSTEHEN

Karma verstehen – was wirklich geschieht, wenn wir handeln

Karma – musst Du Angst davor haben, dass Deine Taten irgendwann zu Dir zurückkommen?

Was passiert eigentlich, wenn ich etwas wirklich Schlimmes tue?

Wenn ich lüge?

Wenn ich aus Neid handle?

Wenn ich einen anderen Menschen bewusst verletze?

Oder nehmen wir das extremste Beispiel:

Was geschieht mit meiner Seele, wenn ich einen Menschen töte?

Entsteht dadurch Karma?

Muss ich diese Schuld irgendwann bezahlen?

Werde ich im nächsten Leben dafür bestraft?

Oder zieht das Universum irgendwann einen Ausgleich herbei?

Genau solche Vorstellungen führen dazu, dass viele Menschen Angst vor Karma haben.

Doch ich glaube nicht an einen Gott oder ein Universum, das über uns sitzt und Buch darüber führt, wer gut und wer böse war.

Ich glaube nicht an Karma als Bestrafung.

Aber ich glaube genauso wenig, dass das, was wir denken, fühlen und tun, bedeutungslos bleibt.

Denn alles, was wir tun, erzeugt Wirkung.

Und genau dort beginnt für mich Karma.

Karma bedeutet für mich nicht Strafe – sondern Wirkung

Stell Dir vor, Du wirfst einen Stein in einen ruhigen See.

Der See bestraft Dich nicht.

Aber der Stein erzeugt Wellen.

Diese Wellen breiten sich aus.

Sie berühren etwas.

Sie verändern für einen Moment das Wasser.

Und irgendwann treffen sie vielleicht auf andere Wellen.

So ähnlich verstehe ich Karma.

Nicht als Richter. Sondern als Ursache und Wirkung.

Auch traditionelle Karma-Lehren sind wesentlich komplexer als die verbreitete Vorstellung von einer kosmischen Bestrafung. In verschiedenen indischen philosophischen Traditionen wird Karma mit Handlung und deren Folgen verbunden. Im Buddhismus spielt dabei insbesondere die Absicht hinter einer Handlung eine wichtige Rolle.

Meine eigene spirituelle Sicht darauf ist:

Jede bewusste Handlung trägt Information und Energie in sich.

Sie entsteht aus einem bestimmten Bewusstseinszustand und wirkt auf mich, auf andere und auf das Feld, in dem wir miteinander verbunden sind.

Aber was passiert dann wirklich, wenn ich etwas Schlimmes tue?

Nehmen wir drei unterschiedliche Beispiele.

Ich lüge

Warum lüge ich?

Vielleicht aus Angst.

Vielleicht um mich zu schützen.

Vielleicht um einen Vorteil zu bekommen.

Vielleicht um jemanden bewusst zu manipulieren.

Die äußerlich gleiche Handlung kann also aus vollkommen unterschiedlichen inneren Zuständen entstehen.

Und trotzdem erzeugt sie Wirkung.

Vielleicht verliert ein Mensch sein Vertrauen in mich.

Vielleicht muss ich anschließend weitere Lügen erzählen, um die erste aufrechtzuerhalten.

Vielleicht empfinde ich Schuld.

Vielleicht aber auch nicht.

Und trotzdem ist etwas geschehen.

Die Beziehung zwischen mir, dem anderen Menschen und mir selbst hat sich verändert.

Für mich ist genau diese entstandene Information ein Teil dessen, was wir karmisch nennen können.

Ich bin neidisch

Neid allein macht Dich nicht zu einem schlechten Menschen.

Neid kann sogar eine Information sein.

Vielleicht zeigt er Dir:

„Das, was dieser Mensch lebt, wünsche ich mir eigentlich selbst.“

Dann kann Neid zum Wegweiser werden.

Aber wenn aus Neid der Wunsch entsteht, den anderen kleinzumachen, ihm zu schaden oder ihm etwas wegzunehmen, kommt eine Handlung hinzu.

Und damit entsteht wieder Wirkung.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht:

„Ist Neid schlechtes Karma?“

Sondern:

„Welche Information steckt in meinem Neid – und was mache ich daraus?“

Und was ist, wenn ich einen Menschen töte?

Hier wird die Frage natürlich wesentlich größer.

Ein Mensch verliert sein Leben.

Andere Menschen verlieren möglicherweise einen Partner, ein Kind, einen Vater, eine Mutter oder einen Freund.

Eine einzige Handlung kann das Leben vieler Menschen dauerhaft verändern.

Diese Folgen verschwinden nicht dadurch, dass der Täter selbst keine Schuld empfindet.

Und genau deshalb würde ich heute auch nicht sagen:

„Wenn jemand sich nicht schuldig fühlt, entsteht für ihn kein Karma.“

Das wäre mir zu einfach.

Denn die Wirkung einer Handlung hängt nicht ausschließlich davon ab, wie ich selbst sie bewerte.

Was geschieht dabei mit der Seele?

Hier verlassen wir den Bereich dessen, was wissenschaftlich überprüfbar ist.

Deshalb kann ich Dir nicht als objektive Wahrheit sagen:

„So funktioniert die Seele nach einer schweren Tat.“

Ich kann Dir aber erklären, wie ich es innerhalb meiner spirituellen Arbeit verstehe.

Für mich trägt eine Seele Erfahrungen und Informationen.

Und eine Handlung entsteht nicht losgelöst von unserem Bewusstsein.

Wenn ich bewusst töte, verletze, manipuliere oder zerstöre, gibt es deshalb mehrere Ebenen:

Was war meine Absicht?

Aus welchem Bewusstseinszustand habe ich gehandelt?

Was habe ich einem anderen Menschen zugefügt?

Welche Wirkung hat meine Handlung ausgelöst?

Was hat diese Handlung in mir verändert?

Welche Emotionen, Überzeugungen oder Verstrickungen sind dadurch entstanden?

Und:

Was muss daraus verstanden, erfahren oder entwickelt werden?

Für mich bedeutet Karma deshalb nicht:

„Du hast getötet – jetzt musst Du selbst getötet werden.“

Das wäre Bestrafung.

Karma verstehe ich vielmehr als eine noch nicht vollständig integrierte Erfahrung und deren Wirkung.

Aber zieht man nicht das an, was man aussendet?

Ich glaube, dass wir Energie und Information aussenden und dass wir miteinander verbunden sind.

Aber auch diesen Satz möchte ich differenziert betrachten.

Denn:

„Du bekommst immer genau das zurück, was Du aussendest“

kann sehr schnell grausam werden.

Dann müssten wir einem Menschen, der Gewalt erlebt, sagen:

„Dann hast Du wohl Gewalt ausgesendet.“

Das entspricht nicht meiner Vorstellung von Karma.

Wir leben nicht alleine auf dieser Welt.

Milliarden Menschen treffen Entscheidungen.

Unsere Handlungen überschneiden sich.

Wir leben in Familien, Gesellschaften und Systemen.

Andere Menschen haben einen freien Willen.

Deshalb bedeutet Resonanz für mich nicht:

Alles, was Dir passiert, hast Du selbst verursacht.

Sondern:

Das, was Du in Dir trägst und aussendest, ist eine der Kräfte, die Dein Erleben und Deine Beziehungen mitgestalten.

Warum ist die Absicht so wichtig?

Stell Dir zwei Menschen vor.

Der erste stößt jemanden versehentlich um.

Der zweite stößt denselben Menschen absichtlich vor ein Auto.

Die äußerlich sichtbare Bewegung könnte ähnlich sein.

Energetisch und moralisch ist es aber etwas vollkommen anderes.

Warum?

Die Absicht.

Genau dieser Gedanke findet sich auch in buddhistischen Karma-Lehren: Die Motivation einer Handlung ist für ihre karmische Bedeutung zentral.

Für meine Arbeit bedeutet das:

Ich schaue nicht nur auf:

„Was hast Du getan?“

Ich möchte wissen:

„Aus welcher Information heraus hast Du gehandelt?“

Angst?

Hass?

Neid?

Liebe?

Selbstschutz?

Gier?

Verzweiflung?

Unwissenheit?

Mitgefühl?

Denn darin liegt häufig ein entscheidender Schlüssel.

Und jetzt kommt unsere Selbstverurteilung hinzu

Nach einer Handlung entsteht möglicherweise noch eine zweite Ebene.

Unsere Bewertung.

Vielleicht habe ich gelogen und denke anschließend:

„Ich bin ein schlechter Mensch.“

Aus einem Verhalten wird eine Identität.

Nicht:

„Ich habe etwas getan, das nicht meinen heutigen Werten entspricht.“

Sondern:

„Ich bin schlecht.“

Und genau hier können Schuld und Scham beginnen, uns an eine Erfahrung zu binden.

Psychologisch kennen wir dieses Phänomen ebenfalls: Handlungen, die fundamentale eigene moralische Überzeugungen verletzen, können mit intensiver Schuld und Scham verbunden sein.

Für mich kann daraus zusätzlich eine energetische Verstrickung entstehen.

Aber was ist mit einem skrupellosen Menschen?

Und jetzt kommen wir zu Deinem vielleicht wichtigsten Einwand:

Was ist mit einem Menschen, der andere ausnutzt und sich dabei überhaupt nicht schlecht fühlt?

Er denkt vielleicht:

„Jeder ist für sich selbst verantwortlich.“

„Der Stärkere gewinnt.“

„Geschäft ist Geschäft.“

Dann fehlt möglicherweise die Selbstverurteilung.

Aber daraus folgt für mich nicht mehr:

Dann gibt es kein Karma.

Denn seine Handlungen haben trotzdem eine Wirkung.

Auf andere.

Auf Beziehungen.

Auf sein eigenes Bewusstsein.

Und – in meinem spirituellen Verständnis – auf die Information und Energie, die durch ihn in die Welt gegeben wird.

Selbstverurteilung kann also eine zusätzliche karmische Bindung erzeugen.

Sie ist aber nicht die einzige Form karmischer Wirkung.

Das ist für mich der entscheidende Unterschied.

Muss ich deshalb Angst vor Karma haben?

Nein.

Denn Angst hilft uns nicht, bewusster zu werden.

Wenn Karma ein Entwicklungsprinzip ist und keine Bestrafungsinstanz, verändert sich die ganze Perspektive.

Dann lautet die Frage nicht mehr:

„Was wird das Universum mir dafür antun?“

Sondern:

„Was darf ich daraus erkennen?“

Und genau hier beginnt für mich die Möglichkeit, karmische Verstrickungen zu lösen.

Kann Karma geheilt oder gelöst werden?

Ich glaube: Karmische Verstrickungen können sich verändern und lösen.

Aber nicht dadurch, dass wir einfach sagen:

„Ich lösche jetzt mein Karma.“

Denn Verantwortung lässt sich nicht wegheilen.

Wenn ich einen Menschen verletzt habe, gehört vielleicht dazu:

zu erkennen, was ich getan habe.

Verantwortung dafür zu übernehmen.

Zu verstehen, warum ich so gehandelt habe.

Die zugrunde liegende Emotion oder Information zu erkennen.

Wenn möglich, etwas wiedergutzumachen.

Dem anderen Menschen seine eigene Erfahrung zu lassen.

Mir selbst zu vergeben, ohne meine Handlung schönzureden.

Und anschließend anders zu handeln.

Das ist für mich Heilung.

Nicht:

„Es ist nie passiert.“

Sondern:

„Es muss mich nicht für immer an dieselbe Information binden.“

Vergebung bedeutet deshalb nicht Freispruch

Das finde ich besonders wichtig.

Wenn Du Dir selbst vergibst, bedeutet das nicht:

„Was ich getan habe, war richtig.“

Es bedeutet:

„Ich übernehme Verantwortung dafür, ohne mich für immer auf diese Handlung zu reduzieren.“

Vielleicht kannst Du etwas wiedergutmachen.

Vielleicht kannst Du Dich entschuldigen.

Vielleicht kannst Du einem Menschen etwas zurückgeben.

Vielleicht kannst Du die Vergangenheit nicht mehr verändern.

Dann bleibt trotzdem die Frage:

Wer möchtest Du heute sein?

Denn wenn wir Karma als Entwicklung verstehen, ist die nächste bewusste Entscheidung entscheidend.

Und was ist mit Karma aus früheren Leben?

Innerhalb meines spirituellen Verständnisses kann sich in der Akasha-Chronik auch eine Erfahrung zeigen, die einer früheren Inkarnation zugeordnet wird.

Doch auch hier interessiert mich nicht:

„Was habe ich damals Schlimmes getan?“

Ich möchte wissen:

„Welche Information davon wirkt heute noch?“

Vielleicht zeigt sich Schuld.

Ein Gelübde.

Eine Bindung.

Eine Angst.

Eine Selbstverurteilung.

Eine Verbindung zu einem anderen Menschen.

Oder ein Muster, das sich wiederholt.

Dann können wir fragen:

Was braucht diese Information heute, damit sie nicht mehr weitergetragen werden muss?

Wie kann Akashaheilung bei karmischen Verstrickungen aussehen?

Genau hier verbinden sich für mich Akasha-Chronik, Akashafeld und Energiefeld.

In der Akasha-Chronik können wir nach dem Ursprung einer karmischen Verbindung oder eines wiederkehrenden Musters fragen.

Im Akashafeld schauen wir:

Was ist davon heute noch aktiv?

Welche Emotionen gehören dazu?

Welche Überzeugungen?

Welche übernommenen Werte?

Welche Selbstverurteilung?

Welche Verbindung zu anderen Menschen?

Welche Information hält das Thema aufrecht?

Und im Energiefeld können wir wahrnehmen, wo und wie sich diese Informationen energetisch zeigen.

Dann beginnt die eigentliche Heilungsarbeit.

Nicht mit der Frage:

„Wie werde ich meine Strafe los?“

Sondern:

„Was braucht es, damit diese Erfahrung vollständig erkannt, integriert und – soweit es möglich ist – gelöst werden kann?“

Wenn Du genauer verstehen möchtest, wie diese drei Ebenen zusammenspielen, lies auch meinen Beitrag:

„Akasha-Chronik, Akashafeld und Energiefeld – wo liegt der Unterschied?“

Vielleicht ist Karma viel weniger bedrohlich, als wir denken

Vielleicht gibt es keinen kosmischen Richter.

Keine Liste Deiner Fehler.

Keine Instanz, die darauf wartet, Dich endlich für das zu bestrafen, was Du irgendwann getan hast.

Vielleicht geht es vielmehr um Bewusstsein, Verantwortung, Wirkung und Entwicklung.

Du kannst nicht jede Welle zurückholen, die Du einmal ausgelöst hast.

Aber Du kannst erkennen, warum Du den Stein geworfen hast.

Du kannst Verantwortung für die entstandenen Wellen übernehmen.

Du kannst lernen.

Du kannst etwas wiedergutmachen, wo es möglich ist.

Du kannst die Information verändern, aus der Du bisher gehandelt hast.

Und Du kannst heute einen anderen Stein ins Wasser werfen.

Für mich ist genau das die Freiheit, die im Verständnis von Karma liegt.

Nicht die Angst:

„Was kommt irgendwann zu mir zurück?“

Sondern die Erkenntnis:

„Was möchte ich von heute an in diese Welt geben?“

Möchtest Du Deine eigenen karmischen Themen tiefer verstehen?

Vielleicht gibt es in Deinem Leben eine Verbindung, ein Muster oder ein Thema, bei dem Du schon lange spürst:

„Da steckt mehr dahinter.“

Beim kostenlosen Akasha-Heilerabend kannst Du meine Arbeit kennenlernen und erleben, wie wir hinter die sichtbare Ebene eines Themas schauen.

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Und wenn Du lernen möchtest, selbst mit Akasha-Chronik, Akashafeld und Energiefeld zu arbeiten und solche Zusammenhänge zu erkennen:

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